Internet-Marketing – Was bedeutet das?

Marketing betreibt man, um neue Kunden zu gewinnen. Früher, als es das Internet noch nicht gab, wurden Werbebriefe verschickt und man schaltete Anzeigen in Printmedien, also Zeitungen und Zeitschriften. Wer ein etwas größeres Werbebudget hatte, stellte Werbeprospekte her, die mit Zeitungen zusammen ausgeliefert wurden, oder buchte Werbespots im Radio oder Fernsehen. Diese zuletzt genannten Werbemaßnahmen stellen jedoch Investitionen dar, die sehr große finanzielle Rücklagen erforderlich macht, die aufgewendet werden müssen. Auch Werbeplakate an Bahnhöfen oder Bushaltestellen und anderen für Werbung vorgesehenen Plätzen wurden angebracht.

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Außerdem achtete jeder, der ein Ladengeschäft betrieb, darauf, dass das Schaufenster attraktiv gestaltet war und die Aufmerksamkeit Vorübergehender erregte. Auf Büros wiesen sorgfältig gestaltete Schilder hin. Vieles davon gilt auch heute noch, aber das Internet hat viele zusätzliche Möglichkeiten geschaffen. Statt eines Ladengeschäftes oder Kundenbüros oder ergänzend dazu kann man eine Website gestalten, um seine Waren oder Dienstleistungen an den Kunden zu bringen. In Online-Shops ist keinesfalls weniger Gründlichkeit gefragt, als in Geschäften vor Ort, denn beide Geschäftsformen haben ähnliche Problematiken: Sie müssen sich der Konkurrenz stellen, attraktive Angebote haben oder professionelle Dienstleistungen anbieten, um auf dem Markt bestehen zu können.

Marketing im Internet kann man auf sehr viele unterschiedliche Arten betreiben. Den Werbebriefen von einst entsprechen heutzutage die Werbemails, die verschickt werden. Da es verboten ist, Spam-Mails, das heißt, unerwünschte Werbung, zu verschicken, sind hier die Möglichkeiten allerdings eingeschränkt. Den Anzeigen in Printmedien entsprechen Werbebanner und Textlinks, die man auf anderen Websites buchen kann, um auf das eigene Angebot hinzuweisen. Dem Schaufenster oder Geschäftsschild entspricht das Erscheinungsbild und die Nutzerfreundlichkeit der Website. Allerdings gibt es in der Regel keine "Vorübergehenden" im Internet, da kaum jemand durch Zufall auf eine Website gerät, die nicht beworben wird. Der Kunde muss also aktiv auf die Website geholt werden und dies zu erreichen, entspricht einer Kunst, die sich in den letzten Jahren immer mehr weiterentwickelt hat. Seitdem kam es auch zu einem Zuwachs an Strategien, um genau dafür zu sorgen, denn leicht ist es auf keinen Fall.

Da die meisten Internetnutzer Suchmaschinen benutzen, wenn sie im Internet einkaufen wollen oder eine Dienstleistung suchen, ist es wichtig, über die Suchmaschinen auch gefunden zu werden. Für jedes Angebot gibt es im Internet Tausende andere, die Entsprechendes anbieten. Diese Konkurrenzsituation ist ein großer Nachteil des Internets für den Anbieter. Er muss sich von anderen abheben und in seinen Bestrebungen, einen guten Platz in den Suchergebnissen von Suchmaschinen zu erlangen, besser sein, als die Konkurrenten. Hierfür ist es unerlässlich, sich mit den Strategien des Suchmaschinenmarketing, unter anderem auch der Suchmaschinenoptimierung von Websites, auseinanderzusetzen oder sich von Spezialisten helfen zu lassen. Eine solche Suchmaschinenoptimierung umfasst die bestmögliche Gestaltung der Website aus der Sicht der Suchmaschinen und den Inhalt, also den geschickten Einsatz von Keywords in den Texten auf der Website, damit auf diese aufmerksam gemacht werden kann und der User anhand dieser auf die Website geleitet wird. Dabei darf man aber nicht die Benutzerfreundlichkeit außer Acht lassen, denn es nützt einem ja nichts, wenn zwar die potenziellen Kunden über Suchmaschinen auf die Website gelangen, sie aber gleich wieder verlassen, weil sie optisch oder von der Benutzung her abschreckend ist.


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